Diese Seite beantwortet eine einzige Frage: Welches Notebook soll ich für die Schule kaufen? Sie ist für Eltern, Schülerinnen und Schüler in Österreich geschrieben, und sie nennt auch Dinge, die gegen einen Kauf bei uns sprechen. Wenn dir am Ende klar ist, welche Preisklasse du brauchst, hat sie ihren Zweck erfüllt.
Frag zuerst die Schule, nicht das Internet
Bevor du irgendein Datenblatt liest: Viele österreichische Schulen geben eine Geräteliste oder Mindestanforderungen heraus. In BYOD-Klassen (Bring Your Own Device) steht dort oft ein Convertible mit Touchdisplay und Stift, weil im Unterricht direkt am Bildschirm mitgeschrieben wird. Manche Schulen verlangen Windows 11 Pro, weil die Geräte in eine Domäne eingebunden werden – Windows 11 Home reicht dann nicht. Ein Anruf im Sekretariat oder ein Blick auf die Schulhomepage spart dir im Zweifel mehrere hundert Euro.
Wenn keine Vorgabe existiert, gilt der Rest dieser Seite.
Die vier Dinge, auf die es tatsächlich ankommt
1. Arbeitsspeicher: 16 GB, nicht 8
Das ist der wichtigste Punkt und der, an dem im Handel am häufigsten gespart wird. 8 GB RAM reichen heute für einen Schultag mit zwanzig offenen Browser-Tabs, einem Videocall und einem Textdokument nicht mehr zuverlässig. RAM lässt sich bei modernen dünnen Notebooks fast nie nachrüsten – die Entscheidung ist endgültig. 16 GB sind der Wert, mit dem ein Gerät die gesamte Oberstufe übersteht.
2. SSD-Größe: 512 GB als Richtwert
256 GB sind für reine Textarbeit ausreichend, werden aber eng, sobald Fotos, Videos oder größere Programme dazukommen. 512 GB ist der Punkt, an dem man aufhört, über Speicherplatz nachzudenken.
3. Gewicht: unter 1,6 kg
Ein Schulrucksack ist ohnehin schwer. Zwischen einem 1,2-kg-Gerät und einem 2,2-kg-Gerät liegt für ein Kind ein spürbarer Unterschied, jeden Tag. 15,6-Zoll-Geräte sind billiger und haben mehr Bildfläche, wiegen aber meist über 1,8 kg – sie sind die bessere Wahl, wenn das Notebook überwiegend zu Hause steht.
4. Akku: er muss den Schultag schaffen
In den wenigsten Klassenzimmern gibt es genug Steckdosen. Realistisch sollte das Gerät sechs bis acht Stunden ohne Netzteil durchhalten. Geräte mit dedizierter Grafikkarte schaffen das in der Regel nicht.
Was du getrost ignorieren kannst
Prozessorgenerationen und Taktfrequenzen: Jeder aktuelle Prozessor der Mittelklasse ist für Schularbeit schnell genug. Der Unterschied zwischen zwei Modellen fällt im Schulalltag nicht auf – der Unterschied zwischen 8 und 16 GB RAM schon.
Dedizierte Grafikkarten: brauchst du nur bei 3D, Videoschnitt oder maschinellem Lernen. Sonst kosten sie Geld, Gewicht, Akkulaufzeit und Lautstärke.
4K-Displays: schön, aber sie verkürzen die Akkulaufzeit spürbar. Full HD beziehungsweise WUXGA reicht auf 13 bis 14 Zoll völlig.
Was hingegen unterschätzt wird: ein mattes Display. In einem Klassenzimmer mit Fenstern auf einer Seite und Neonlicht an der Decke ist ein spiegelndes Panel eine tägliche Ärgernis.
Preisklassen: was du wofür bekommst
| Preis | Was du bekommst | Für wen |
|---|---|---|
| 599–699 € | 15,6 Zoll, 16 GB RAM, 512 GB SSD, Kunststoffgehäuse, ca. 1,7–1,8 kg | Unterstufe, Textarbeit, Gerät bleibt meist zu Hause |
| 700–1.000 € | 14 Zoll, 16 GB, 512 GB, besseres Gehäuse, oft Windows 11 Pro, teils Touch | Oberstufe, tägliches Mitnehmen, BYOD |
| 1.000–1.500 € | Convertible mit Stift oder leichtes Premium-Notebook, sehr gutes Display | BYOD mit Stiftpflicht, Matura und danach das Studium |
| über 1.500 € | Workstation, dedizierte Grafik, sehr viel RAM | nur bei CAD, 3D, Videoschnitt – für die Schule Überausstattung |
Konkrete Empfehlungen aus unserem Sortiment
Wir verkaufen diese Geräte, das sollst du beim Lesen wissen. Die Zuordnung ist trotzdem so gemeint, wie sie dasteht.
- Wenn das Budget knapp ist: ein 15,6-Zoll-Einsteiger ab 599 €, etwa das Acer Aspire Go 15 oder das Lenovo IdeaPad Slim 3 in 14 Zoll. Beide mit 16 GB RAM – das ist der Punkt, an dem viele billigere Angebote im Handel sparen.
- Wenn die Schule Windows 11 Pro verlangt: das Acer Extensa 15 mit mattem Display oder das ASUS ExpertBook P1.
- Wenn ein Convertible mit Stift gefordert ist: das Acer TravelMate P4 Spin oder das ASUS ExpertBook B3 Flip.
- Wenn es macOS sein soll: das MacBook Neo ab 649 € als Einstieg, das MacBook Air 13" M5 als Gerät, das durch Schule und Studium trägt.
Eine ausführliche Gegenüberstellung findest du unter MacBook oder Windows-Notebook für die Schule?
Bildungsrabatt: wer ihn bekommt
In Österreich kaufen Schülerinnen und Schüler, Studierende, Lehrende und weiteres Bildungspersonal zu Bildungspreisen ein. Bei edubook weist du deinen Status nach der Bestellung nach; die Preise siehst du davor. edubook führt die Idee von u:book weiter, gemeinsam mit denselben Herstellerpartnern. Details dazu stehen unter Wer darf bei edubook bestellen?
Wichtig zur Planung: Die Bildungspreise gelten in Verkaufsfenstern – im Frühjahr und rund um den Schul- und Unistart im Herbst. Außerhalb dieser Zeiträume ist der Shop nicht durchgehend offen.
Kurz zusammengefasst
Frag die Schule nach ihren Vorgaben. Nimm 16 GB RAM und 512 GB SSD, auch wenn ein 8-GB-Gerät hundert Euro billiger wäre. Achte auf Gewicht und ein mattes Display. Ignoriere Prozessor-Marketing. Und gib das gesparte Geld lieber in eine Garantieverlängerung als in eine Grafikkarte, die im Unterricht nie gebraucht wird.